Gewalt im Eishockey

Faustkampf in der EBEL
Handgreiflichkeiten in der Asia League Ice Hockey

Gewalttätigkeiten werden im Eishockey oft als (halb-)legitimes Mittel angesehen, da das physische Spiel (Körperkontakt, den Gegner checken) ein wichtiger Bestandteil des Sportes ist. Körpereinsatz ist zwar nur innerhalb fairer Grenzen erlaubt, diese werden aber des Öfteren überschritten. So sind z. B. Angriffe gegen den Kopf oder Nacken eines Spielers, auch Stockstiche oder zu hohe Stockführung nicht gestattet. Jedoch ist es erlaubt, den Gegner in vollem Lauf (jedoch nur mit angelegten Ellenbogen und nicht von hinten) gegen die Bande zu drücken. Tatsächlich ist es oftmals schwierig, zwischen einem noch fairen Bodycheck und einem Foul zu unterscheiden.

Aufgrund der insgesamt sehr aggressiven Spielgestaltung kann es zu Massenschlägereien kommen, wenn zum Beispiel der Torwart aus Versehen (oder aber beabsichtigt) von einem Stürmer angegriffen wird oder die Spannung während eines wichtigen Spiels so steigt, dass der kleinste unkorrekte Angriff extreme Folgen für den Angreifenden haben kann.